Lost in bytes

An dieser Stelle noch ein Danke...

Holla, was hab ich geschimpft, die letzten drei Tage, wegen meines Besuchs.... aber das war mal wieder typisch für die Glas-halb-leer-Seherin, die ich nun mal bin.

Gestern waren wir auf einer sehr langen Shopping-Tour (ohne GG der sich geschickt aus der Affäre gezogen hat - es sei ihm gegönnt). Und den beiden habe ich durch fachmännische Beratung nun ein "ultra-cooles" neues Handy zu verdanken. Immerhin hab ich mich geweigert, mich damit auseinanderzusetzen, seit ich vor ca. sechs Jahren den neuen Vertrag abgeschlossen habe. Und soooo schlimm wars dann auch wieder nicht. Eigentlich sind sie sogar sehr süß. Und es ist faszinierend, ihm dabei zuzusehen, wie aus dem kleinen süßen Brüderchen tatsächlich eine ganz eigene Persönlichkeit wird. Er kann mich tatsächlich überraschen...

*hmpf* Bevorstehende Abschiede machen mich natürlich wieder sentimental, daher wahrscheinlich die softe Laune. War eine Erfahrung... und ja, er darf gerne wiederkommen. Und ja, ich liebe ihn natürlich. Und trotzdem bin ich froh, wenn er wieder daheim ist und wir im ICQ chatten oder telefonieren oder sonstwas.

Familie ist was Gutes, sollte man pflegen, aber was mich betrifft, sind ca. 500 km zwischen mir und ihnen keine schlechte Sache, solange man sie ab und zu überwindet.

1 Kommentar Sally am 8.1.06 12:44, kommentieren

Meine Nerven schwinden...

... es scheint wohl recht gewöhnungsbedürftig, mit Teenagern unter einem Dach zu leben. Mir jedenfalls raubt das den letzten Nerv! Höre ich noch einmal auf eine Frage: "Egal" raste ich aus!

Unentschlossen! Tranig! Sie passen nicht auf, sie hören nicht richtig zu, sie unterhalten sich nur untereinander und haben dämliche Sprüche drauf...*arg*

Ich liebe ihn, er ist ja mein Bruder... und ich weiß natürlich, das es nur eine Phase ist. Nennt sich wohl Pubertät. Und zu meiner Ehrenrettung sei gesagt: ich wette, ich war schlimmer in dem Alter. Aber trotzdem, es ist anstrengend und ich bin heilfroh, wenn ich wieder der eigene Herr über meine Wohnung und meine Zeit bin...

So und schon muss ich wieder los und die Teenies bespaßen. Ein hartes Leben, ich sags euch!

Ach ja: ich erwarte Mitleid!

5 Kommentare Sally am 7.1.06 21:34, kommentieren

Kopf hoch!

Daumendrückdaumendrückdaumendrückdaumendrückdaumendrück
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3 Kommentare salienne am 5.1.06 11:36, kommentieren

Lost contenance...

...nearly last night....

Hey Alex, inzwischen solltest Du Deine OP (hoffentlich gut) überstanden haben. Wie gewünscht, hab ich mir verkniffen, zwischen 7:00 und 10:00 Uhr an Dich zu denken, damits keinen Schluckauf gibt, aber ab 10:01 Uhr pünktlich losgelegt!
Hoffentlich hast Dus gut überstanden und das Ergebnis ist dann auch nach Deinen Wünschen. Sieh zu, das Du bald wieder auf die Beine kommst und genieße die Feiertage. Gute Besserung!

Gestern Abend war ich übrigens wirklich gerührt... hab natürlich direkt aus dem Spiel heraus die mail gelesen und mich tierisch gefreut. Hab in den Song kurz reingehört und kann schon sagen, daß das was für mich ist, aber ich muss mir mehr Zeit nehmen und in Ruhe hören, dann kann ich mehr dazu sagen. DANKE SCHÖN dafür, eine echte Weihnachtsüberraschung... vielleicht doch nicht so für den Eimer, das Fest?

Wie dem auch sei: an dieser Stelle, nur für Dich:

FROHE WEIHNACHTEN ALEX, UND ALLES GUTE!!!

Und komm bald wieder... Sally und ich vermissen euch beide *g*

3 Kommentare Sally am 22.12.05 14:51, kommentieren

Auszug aus Sallys Tagebuch

Tagebucheintrag Saliénne
Zehn Nächte vor Wintersonnenwende
Burg Nethergarde

Wenn ich mich doch nur trauen würde, IHM zu entdecken, wie gern ich in seiner Nähe bin! Und das wäre noch das harmloseste, doch schon daran scheitere ich. Kein klarer Gedanke kommt in meinen Kopf und kein grader Satz verläßt meine Lippen in seiner Gegenwart, meine Gedanken verwirren sich und ich verliere andauernd den Faden während des Sprechens. Um so schlimmer, ist er doch eloquent wie ein Philosoph, wie peinlich und unzulänglich muß ihm mein Gestotter sein.
Bei Tage geht es, da habe ich Ablenkung und viel Arbeit, die erledigt werden will. Doch abends, nachts... da ist es schlimm. War die Einsamkeit schon vorher mein ständiger Begleiter, so ist sie hundertfach schlimmer geworden, seit sie etwas hat, auf das sie sich richten kann. Es ist kein zielloses Gefühl von etwas, das fehlt. Es ist auch nicht das komische pochende Gefühl der Leere, das Thayne hinterlassen hat... dafür ist das Sehnen viel zu stark. Ich spüre es wie ein dumpfes Ziehen im Bauch, wie ein Wegreißen der Füßen, wenn man gerade wieder sicher stand. Wie Winterwind, der dir von vorn ins Gesicht bläst und dich deiner Sicht, deines Atems und deiner Gedanken beraubt. Wie Fieber, das mich überfällt und mit einer Traurigkeit einhergeht, die zu weh tut, um nicht ein Echo in meinem Herzen zu hinterlassen.

Ich traue mich nicht und vermutlich ist es auch besser so. Eine Zurückweisung, und sei es wegen seiner Bestimmung, dem Licht zu dienen, könnte ich nicht verkraften.
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Tagebucheintrag Saliénne
Vier Nächte vor Wintersonnenwende
Burg Nethergarde

Ein Zufall war es wohl, dem ich meine heutige Aufgabe zu verdanken hatte oder vielleicht, falls derlei existiert, eine glückliche Fügung des Schicksals. Denn heute mußte ich tun, was unter uns Adepten eine der verhaßtesten Aufgaben überhaupt ist: nach Stormwind reisen und versuchen, in den dortigen Archiven bestimmte Folianten zu finden und diese unter Zuhilfenahme sämtlicher Überredungskünste für Nethergarde auszuleihen. Bekanntlich betrachten uns die Gelehrten aus Stormwind mit einem gewissen Naserümpfen und fürchten um ihre kostbaren Büchern außerhalb Stormwinds Stadtmauern. Doch ich ging beschwingt und freute mich auf die kleine Reise, war ich doch schon lange nicht mehr dort gewesen und Abwechslung ist immer willkommen in meinem grauen Alltag. Zudem habe ich noch immer guten Kontakt zu den dortigen Bibliothekaren und meist ist es kein großer Kampf, bis sie ihre Schätze herausgeben. So wußte ich, daß ich eine Menge Zeit dort haben würde, bis man mich in Nethergarde zurück erwarten würde.
So wanderte ich durch die bekannten Straßen, besuchte vertraute Plätze und traf mich auf einen Mondbeerensaft mit Kira und dann hatte ich immer noch mehr als genug Zeit. Ich spürte, wo es mich hinzog, aber einfach so dort reinzuplatzen? Was sollte er denken? Was, wenn er keine Zeit hätte und mich wieder wegschicken würde?
Mindestens eine Stunde lang hab ich mich um die Kathedrale herumgedrückt und dann bin ich schließlich doch hineingegangen. Nichts zu verlieren, dachte ich mir und zumindest hätte ich ihn kurz gesehen....Und oh: er war dort! Er hatte sogar Zeit für mich! Ich will mich hier nicht wie ein Backfisch mit den einzelnen Worten aufhalten, die er gesagt oder mit Gesten, die er gemacht hat. Wie heißt noch gleich das Wort, das man so selten benutzt und das in diesem Fall das einzig passende ist? Richtig: Perfekt! Es war perfekt... bis ich festgestellt habe, das ich die Zeit vergessen hatte und es lange nach Mitternacht war. Nicht, das ich nicht noch Stunden dort hätte sitzen können...

(unten rechts auf der Seite ist eine kleine Tintenzeichnung zu sehen, sehr klein und filigran, fast schüchtern gemalt und eher eine Skizze, denn eine naturgetreue Wiedergabe, aber die Ähnlichkeit mit einer bestimmten exotischen Blume ist nicht zu leugnen)
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Tagebucheintrag Saliénne
Drei Nächte vor Wintersonnenwende
Gasthaus Dolanaar, Teldrassil

Sie haben mich weggeschickt!
Sie sagen, es sei zuviel für mich, ich solle mich erholen und wieder zu Kräften kommen. Also habe ich Zwangspause verordnet bekommen und darf mich nicht auf Nethergarde blicken lassen. Oh, wie ich meinen schwachen Körper hasse! Wenn wenigstens mein Geist auch so schwach wäre, dann müßte ich diesen Unterschied nicht immerzu so deutlich spüren. So bin ich nun also hier in Teldrassil, dem Elfenland und wandere im Wald umher, der mir so verwunschen und verträumt erscheint, als wäre ich geradewegs in den smaragdgrünen Traum übergegangen und nicht bloß in den Wald vor Darnassus. Das Licht hier, ewig dämmrig unter den hohen Bäumen und erfüllt von Vogelgezwitscher und Blätterrauschen, lädt zum Verweilen und Nachsinnen ein, doch bin ich unruhig und kann kaum länger als zwei Minuten an einem Ort bleiben.
Meine Sehnsucht habe ich mitgenommen, genauso wie meine Zweifel und meine Unsicherheit und mit diesen drei stetigen Begleitern muß ich mich nun hier, auf mich allein gestellt, herumschlagen. Ist das dem Aufenthalt in Nethergarde vorzuziehen? Ich weiß nicht, hier ist nichts, was meinen Geist in Bewegung hält, außer meiner eigenen Gedanken und Fragen und genau davon würde ich mir doch Abstand wünschen.

Nachtrag (die Schrift ist hier viel krakeliger und die Notiz sieht aus, wie hastig hingeschmiert)
Lyron war eben da... und wie es nur Lyron schafft, hat er mich angesehen und gleich gewußt, das was nicht stimmt. Natürlich habe ich versucht, standhaft zu bleiben und für mich zu behalten, was mich umtreibt, aber konnte ich Lyron jemals etwas vormachen? Nun weiß er es und er hat mich nicht ausgelacht. Welche Erleichterung! Aber erwartungsgemäß war er der Meinung, ich solle zu ihm gehen und mit ihm reden. Er versteht einfach manchmal die Menschenangelegenheiten nicht, scheint mir, oder mache ich nur wieder Probleme, wo keine sind? Er sagt, wenn ich es nicht tue, dann wird er es tun, weil man mich zu meinem Glück zwingen muss... oh Freund, wie Recht du damit haben kannst.

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Tagebucheintrag Saliénne,
eine Nacht vor Wintersonnenwende
Burg Nethergarde

Oh, Verwirrung! Oh, Unsicherheit! Schweig, Herz voller Zweifel und sei einfach glücklich, hast du nun nicht, was du begehrtest?

Ja... und nein. Denn wenn ich bekomme, was ich mir mehr als alles andere wünsche, muß er dafür vielleicht etwas aufgeben, was ihm am Herzen lag. Kann ich fordern, das er riskiert, seine Aufgabe im Stich zu lassen für mich?
Ich sah sein Zögern gestern und ich weiß, daß er ein guter Priester ist und ein noch besserer sein will. Wäre er nicht, der er ist, würde ich ihn nicht so lieben, schätze ich...
Er sagt, er mache sich mehr Gedanken um mich und mein Glück als um das der anderen und dies sollte nicht sein, da ihm alle gleich viel bedeuten sollten. Doch kann ich verhindern, das mein Herz bei dieser Bevorzugung jubelt, auch wenn es ihn vielleicht bedrückt? Kann ich verhindern, das mein Glück nur das seine als Meßlatte kennt?

Ich sorge mich vergeblich, er muß sich ja nicht entscheiden, er kann beides haben, wenn er es nur zuläßt. Trotzdem fürchte ich mich, daß er es eines Tages bereut, "korrumpiert" worden zu sein. Dann gibt er vielleicht mir die Schuld und ich müßte einsehen, daß ich mich ihm niemals so weit hätte nähern dürfen...

Und trotz der Zweifel bin ich so glücklich, das ich singen könnte!
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Saliénne am 21.12.05 15:51, kommentieren

Für Alex

Hallo....

wir hatten gestern das Thema, warum ich kein Jäger bin. Dazu hab ich mal was geschrieben, das eigentlich als Post ins Forum sollte, aber dann eben doch verworfen wurden. Naja, gut das ichs noch hatte, da spare ich mir massig Arbeit. Hoffe, das damit Deine Frage zumindest zum Teil beantwortet ist, falls nicht: Rückfragen erwünscht

Warum twinke ich überhaupt?

Mein allererster Char auf der Forscherliga und somit auch der erste, der jemals online-MMORPG’s auf meine Anweisung von innen sah, war Kaynesha. Ich hab sie bis etwa Level 11 gespielt, dann wurde mir das zu blöd, in Teldrassil. Ich hatte zwischenzeitlich Saliénne „erschaffen“, weil ich nicht glauben konnte, das es kein RP geben sollte und mußte dann feststellen, daß die besten Sachen halt in Azeroth stattfinden, nicht Kalimdor, zumindest was die ersten ca. 20 Level angeht.
Tja, noch während Level 8 traf Sally auf Marisana, wurde eine Sturmkrähe und den Rest kennt ihr ja. Ab den Sturmkrähen hat sich die Sache irgendwie verselbstständigt, eigentlich wollte ich halt nur mal in die Gilde reinschnuppern (wie eigentlich allgemein auf die Forscherliga, um dann wieder auf Alleria weiterzuspielen), aber da war ich dann schon mittendrin im Geschehen und hatte mittlerweile auch den Gedanken aufgegeben, wieder zurück auf den PvE-Server zu gehen.
Aber: von der Spielmechanik, vom Aussehen, von der Hintergrundgeschichte und vom Charakter her ist mir Kay viel näher als Sally. Ich mag Melée-Fights, ich mag große Schwerter und nichts ist cooler als Beidhändigkeit. Der Jäger ist mein persönlicher Favorit, was die Klasse angeht, er hat ein Pet, was super fürs RP und für den Kampf ist, er kann Nah- und Fernkampf und er kann mehr als Stoff tragen.
Und Sally? Ich liebe sie, ich geb’s zu. Sie ist mir ans Herz gewachsen und längst mehr, als die Summe der Gedanken, die ich mir für sie gemacht habe. Sie hat mittlerweile in meinen Augen tatsächlich einen Charakter, sie hat eine Geschichte und je länger ich sie spiele, um so klarer bildet sich heraus, wer sie ist und wie sie sich verhält. Daß das nicht mehr so ganz viel mit dem zu tun hat, was ich mir ursprünglich unter meiner kleinen Magierin vorgestellt habe, muß ich wohl kaum erwähnen, doch gerade deshalb mag ich sie so. Sally ist auch diejenige, mit der funktionierenden sozialen Infrastruktur. Nach der Aufnahme in die Sturmkrähen war klar, daß Kay der eigentliche Twink ist und sie deshalb auch in keine Gilde darf.
Aber genau diese soziale Infrastruktur bringt mich bisweilen dazu, eben gerade nicht als Magierin einzuloggen, weil noch bevor mein Bildschirm richtig geladen ist, hab ich fünf „Hallos“ aus der Gilde, 5 aus /rollenspiel und 10 Whisper, ob ich Zeit habe. Somit enden Tage als Saliénne fast immer so, das ich wesentlich mehr Leuten eine Absage geben muß, als ich zusagen kann. Und während ich also mit denen unterwegs bin, die den jeweiligen „Zuschlag“ für den Tag bekommen, schlage ich mich weiter mit Whisperern herum, die fragen, ob ich denn jetzt endlich Zeit habe. Das empfinde ich zuweilen als wunderbar motivierend und das beste Feedback, das ich mir vorstellen kann, aber manchmal fühle ich mich dadurch gestreßt, will einfach nur spielen und Monster kloppen. Gerade wenn es – wie derzeit – im RL ohnehin schon soviel Streß gibt. Dann gehe ich twinken...

2 Kommentare Sally am 20.12.05 19:31, kommentieren

Yo ho, yo ho, a pirate's life for me

Yo ho, yo ho, a pirate's life for me.
We pillage, we plunder, we rifle and loot.
Drink up me hearties yo ho!
We kidnap and ravage and don't give a hoot!
Drink up me hearties yo ho!

Yo ho, yo ho, a pirate's life for me.
We extort, we pilfer, we filch and sack.
Drink up me hearties yo ho!
Maraud and embezzle and even high-jack.
Drink up me hearties yo ho!

Yo ho, yo ho, a pirate's life for me.
We kindle anc char, enflame and ignite.
Drink up me hearties yo ho!
We burn up the city, we're really a fright!
Drink up me hearties yo ho!
We're rascals, scoundrels, villains and knaves.

Drink up me hearties yo ho!
Devils and black sheep--Really bad eggs!
Drink UP me hearties yo ho!
Yo ho, yo ho, a pirate's life for me.
We're beggars and blighters,
ne'er do well cads. Drink up me hearties yo ho!

Aye, but we're loved by our mommies and dads.
DRINK UP ME HEARTIES YO HO!
Yo ho, yo ho, a pirate's life for me!

"The only rules that matter are these: what a man can do, and what a man can't do."
~Captain Jack Sparrow

Alles aus "Fluch der Karibik" (ein "r"? oder zwei?)


1 Kommentar salienne am 20.12.05 13:22, kommentieren